Star Trek Diplomacy II - gS-Ver. 2.3
von P. Balasz, F. Hegermann, A. Cellar, T. Kurtzler und R. Mazhar

Diese Variante wurde von Rene Krokowski und Marc Meiner fr Realpolitik 
adaptiert. Vielen Dank an dieser Stelle an Marko Klockner, der nicht nur 
die Mac-Version der Icons erstellte, sondern auch bei weiteren Designaspekten 
und auch Regelfragen mit Rat und Tat zur Seite stand.

Die Auswertung kann zwar nicht mit Realpolitik vorgenommen
werden, aber zum Erstellen der Karten verwendet werden.
Diese Variante wird als blind und anonym gespielt.
Blind bedeutet, da eine Gromacht nur Einheiten sieht, die
sich in einem angrenzenden Feld zu eigenen Einheiten oder VZs befinden.
Auch die Zugehrigkeit von VZs ist davon betroffen. Fr die Auswertung 
bedeutet dies, da der SL fr jeden Spieler eine eigene Karte, in
Form eines dpy-Files oder einer Grafik, per E-Mail zur Verfgung stellt.
Jede Gromacht hat Kurzstrecken-Schiffe(KSS), die Armeen ersetzen, und 
Langstrecken-Schiffe(LSS), die Flotten ersetzen. Auf der Karte gibt es 
sternenreiche Regionen (wei gemustert), die den Landregionen entsprechen, 
und sternenarme Regionen (schwarz), die den Wasserregionen entsprechen. 
Die Badlands (Bad) und Bajor (Baj), sowie Ca3, Ca4, Mir und Vol sind 
sternenreiche Regionen knnen jedoch als einzige sternenreiche Regionen 
von LSS durchquert werden. 
Zwischen dem Gamma-Quadranten und dem Rest der Galaxie gibt es keine 
gemeinsamen Grenzen. Die einzige Verbindung ist das Wurmloch bei DS9. 
Es ist selbst keine Region, aber die Regionen neben dem Wurmloch im 
Alpha und Gamma Quadranten gelten als angrenzend. Antiprotonenstrahlung 
und Sichtweite funtionieren nicht ber das Wurmloch hinweg, ebenso das 
Fesseln und die Verhandlung. Support durch das Wurmloch sind mglich.
Die graphische Abtrennung des Delta-Quadranten (Borg Territorium) stellt 
kein unpassierbares Hindernis dar. Es gibt 36 VZs. Fr den Sieg mssen 19 
kontrolliert werden
Vor dem ersten Zug findet eine zustzliche Build-Phase statt, in der die 
Starteinheiten gebaut werden. Klingonen und Romulaner knnen diese Einheiten 
zustzlich tarnen, das Dominion maskieren.

Jede Gromacht hat zustzliche Fhigkeiten, wobei einige immer aktiv 
sind(i) und andere, die zustliche Befehle fr Einheiten darstellen(B).
Federation: Verhandlung(B) und ein zustliches VZ bei Spielbeginn(i).
Klingons: Tarnung(B) und Kampfvorteil(i)
Romulans: Geheimdienst(B) und Tarnung(B)
Cardassian: Antiprotonenstrahlung(i) und grere Sichtreichweite(i)
Ferenghi: Fesseln(B)
Borg: Assimilation(B) und Bewegungsbonus im eigenen Territorium(i)
Dominion: Maskieren(B) und Antiprotonenstrahlung(i)

-Verhandlung: Eine Einheit hat im Herbstzug die Mglichkeit ein 
2 Felder entferntes VZ durch "Verhandlungen" zu beeinflussen. 
Dabei wird ein neutrales VZ zu einem eigenen und ein gegnerisches 
VZ neutral. 
Diese Fhigkeit ist wirkungslos, wenn das VZ von einer gegnerischen 
Einheit am Ende des Zuges besetzt ist. Wird die Einheit vertrieben, 
bleibt das Verhandeln ebenfalls wirkungslos. 
Diese Fhigkeit funktioniert nicht durch das Wurmloch.
Der Befehl wird wie folgt angegeben: Federation: A Alt V Rom
Der Buchstabe V steht fr Verhandlung.

-Tarnung: Anstatt eines Zuges kann die Einheit sich tarnen oder enttarnen.
Diese Einheit ist ab dem folgenden Zug unsichtbar fr gegnerische Einheiten.
Die Einheit kann weder bei einem Angriff noch beim Halten untersttzt 
werden. Eine getarnte Einheit, die Angriffe untersttzt oder sich Zurckziehen
mu, wird enttarnt. Dies gilt nicht bei Untersttzung einer haltenden Einheit.
Das Einnehmen unbewachter VZ fhrt zum Enttarnen der Einheit, d.h. das
VZ wird eingenommen, ohne da der Gegner erfhrt, wer oder was sein 
VZ angegriffen hat. Die Einheit ist danach allerdings ungetarnt und kann von 
jedem benachbarten Schiff/VZ gesehen werden.
Der Befehl sieht wie folgt aus: "Klingons: A Qon T". Der Buchstabe T steht fr Tarnung.

-Kampfvorteil: Wenn eine Region mit drei Einheiten angegriffen wird, 
ist dieser Angriff immer erfolgreich, unabhngig von eventueller Gegenwehr. 
Handelt es sich dabei um einen Angriff, der normalerweise erfolglos wre, 
mu eine der untersttzenden Einheiten aufgelst werden. 

-Geheimdienst: Eine Einheit kann anstatt eines Zuges die Korrespondenz 
zwischen zwei Gromchten abfangen. 
Dabei werden alle Nachrichten von Gromacht A an Gromacht B dem Spieler 
weitergeleitet. 
Dabei werde alle Nachrichten, die nach der Auswertung des Befehls bis zur 
Auswertung des nchsten Spring oder Fall-Zuges eintreffen, 
vom Spielleiter weitergeleitet. Wird die spionierende Einheit vertrieben, 
wird die Spionage dem erfolgreichen Angreifer mitgeteilt.
Der Befehl sieht wie folgt aus: Romulans: A Rom G Federation TO Ferenghi
Der Buchstabe G steht fr Geheimdienst.

-Grere Sichtreichweite: Es werden Schiffe und VZ-Zugehrigkeiten in einem
Umkreis von 3 Feldern, um jede Einheit und jedes VZ, gesehen.

-Antiprotonenstrahlung: Getarnte Einheiten werden in benachbarten Regionen 
von VZ und Einheiten gesehen, als wren sie ungetarnt. Die Reichweite der 
Antiprotonenstrahlung ist auf ein Feld begrenzt.

-Maskieren: Anstatt eines Zuges kann die Einheit sich maskieren. Diese Einheit 
sieht ab dem folgenden Zug, wie die Einheit einer beliebigen Gromacht aus.
Wird die Einheit vertrieben wird sie demaskiert.Es knnen keine VZ maskiert 
werden, auch wenn es von einer maskierten Einheit eingenommen wurde.
Der Befehl sieht wie folgt aus: Dominion: A Kar M Federation
Der Buchstabe M steht fr Maskieren.

-Fesseln: Eine Einheit kann anstatt eines Zuges eine andere Einheit zum Halten 
zwingen. Diese Fhigkeit hat eine Reichweite von 2 Feldern, 
funktioniert aber nicht durch das Wurmloch. Wird die Einheit von unbeteiligten, 
feindlichen Einheiten vertrieben, bleibt das Fesseln wirkungslos 
Der Befehl sieht wie folgt aus: Ferenghi: A Fer F A WEG
Der Buchstabe F steht fr Fesseln.

-Assimilation: Es kann auch in eroberten VZs gebaut werden.

-Bewegungsbonus: Im eigenen Territorium drfen die LSS der Borg, in sternenarmen
Gebieten, nach der Auswertung des normalen Zuges nochmal ein Feld zustzlich ziehen.