'Tod im Reisfeld' Nachrichtendienst - History

Die folgenden Beiträge sind fiktionale Nachrichten der jeweiligen Spieler in ihrer jeweiligen Rolle als "Staatsoberhaupt". Sie repräsentieren weder die Meinung der GS-Betreiber noch berühren sie das reale Leben der Spieler.

 

verehrte kolonialherren!

wie ihnen nicht ganz entgangen sein dürfte, war die französische botschaft in saigon für
einige wochen von der aussenwelt komplett abgeschnitten, weil ein havadierender öltanker in der
strasse von malakka dummerweise unser transozenanisches kommunikationskabel nach paris durchschnitten
hat. alle reparaturversuche eines extra aus marseille angereisten (ihr könnt euch vorstellen, wie
lange sowas dauert) teams von france telecom wurden leider zunächst von piratenangriffen vereitelt, so
dass wir unsere friedvollen frühjahrszüge mit müh und not über den langwierigen landweg versenden mussten.
erst der schutz eines britischen kanonenbootes in dieser unsicheren wasserstrasse ermöglichte unseren
technikern den erfolg.

merci a vous!

der schaden ist nun glücklicherweise behoben, so dass in kürze antworten auf alle an die "grande nation"
gestellten ultimaten ergehen ...

 Auszug aus dem Schweizertageblatt :

"Verärgert nahm jüngst die Britische Krone zur Kenntniss das alle französichen Botschaften
geschlossen wurden ... als unmittelbare Folge erteilte man Frankreich ein Ultimatum sich vor der nächsten
Truppenbewegung zu kontakten. Ansonsten befindet man sich im Krieg mit dem Empire und ein Angriff erfolge
unmittlebar und mit voller Härte , "Pardon`" werde dann nicht länger gewehrt ... "

Kaiser: Keine Zerschlagung Russlands gewünscht

Die Sicherung der Nordgrenze ist das Ziel der chinesischen Manöver in der nördlichen Mandschurei.
Kaiser Tonghxi (14, Preussisch Eylau) betonte im Rahmen der täglichen Hinrichtungen gestern vor
71.300 begeisterten Zuschauern ausdrücklich seine Zuneigung zum russischen Volk. Bei den Truppenverschiebungen
im Norden des Reiches handele es sich um reine Defensivmassnahmen. "Wir wollen Frieden" so Tonghxi
gegenüber CCTV. Irritation waren durch die expansionistische Politik Russlands gegen die chinesische
Provinz Mongolei entstanden. Abramovich bekommt Kamtschatka natürlich wieder zurück.

 

Türkei warnt Russland

Das mächtige osmanische Reich wird nicht nur keine englischen, sondern auch keine russischen
Truppenaufmärsche an unseren Grenzen nicht dulden. Russland kann sich glücklich schätzen, dass
unsere Armeen schon gegen das imperialistische England in Marsch sind. Wisse aber Zar, dass das
nicht so bleiben muss. Wenn die russischen Truppen nicht umgehend Rumänien verlassen und sich aus
Baku Richtung Norden entfernen, machen wir Tartar aus ihnen. Im Kampf gegen Kolonialisierung und
Knechtung sehen wir uns unterstützt durch China.

Jussuf Ali, Sultan des Osmanischen Reiches

Pressemeldung von Russland:

Der russische Zar ist keinefalls mit den Entwicklungen im Osten einverstanden und bestürzt
über soviel heimtücksche kriminelle Energie. Der feig Überfall auf unser angestammtes Gebiet
ist auf das schärfste zu verachten. Russische Spezialeinheiten sind daher angewiesen worden,
sich der Sache sofort und äusserst gründlich anzunehmn. Der chinesische Botschafter wurde
umgehend des Landes verwiesen.
HiWir rufen daher unsere Nachbarn innig auf, uns im Kampf gegen den hinterhältigen Chinesen,
der Glücksmedalien als Zeichen der guten Zusammenarbeit und des Friends überbringt und
tatsächlich den guten Willen des russischen Herrschers ausnutzt, um heimtückisch mordend
unsere Landsleute abzuschlachten, zu unterstützen und bieten im Gegenzug tonnenweise Kaviar,
der Güteklasse eins und Krimsekt natürlich versankostenfrei!

Dem grössenwahnsinnigen Türken Jussuf Ali sei versichert, dass wir keine feindlichen Absichten hätten.
Wir haben ihn nicht angegriffen. Gleichfalls sind unsere Truppen im Westen aber angewiesen sofort auf
Zwischenfälle zu reagieren und Reserven sind in Alarmbereitschaft, um den Wurm zu zerquetschen. Wir
hoffen jedoch auf gute Zusammenarbeit mit England und erwarten baldigst positive Nachricht!

General Alexandrowitsch Michailski Ivanewitsch Tuploewski Nagat - ranghöchster Befehlshaber über
alles und jeden. Inhaber des Kampftrinkerordens am grossen Wodkaglas, erster Klasse in Gold und
Platin und dem anderen auch noch, Inhaber des Einzelkämpferordens "kleiner und grosser Klappspaten",
erster Klasse sowie der Kampfschwimmerabzeichen unter Extremalkoholeinfluss "Schwimmflügel" und
"Nichtschwimmerbecken"

Kriegserklärung Türkei an Grossbritannien

Die Welt möge wissen. Das Osmanische Reich erklärt hiermit Grossbritannien den Krieg.
Wir dulden die Truppenaufmärsche an unseren Grenzen nicht länger. Das Osmanische Reich wird
sich niemals kolonisieren lassen! Schon gar nicht von einem Land von einer dergestalt
miserablen Tee- und Esskultur.

Jussuf Ali, Sultan des Osmanischen Reiches

Türkei versöhnt sich mit Russland

nach einer Phase von Missverständnissen und Grenzverletzungen durch Russland, sehe ich jetzt die
Zeit gekommen, die zaghaften Ansätze einer vertrauensvollen Zusammenarbeit mit Russland zu
verstetigen. Gemeinsam mit Russland werden wir Afrika und Arabien vom imperialistischen England
befreien. Ich hoffe, dass dies im Sinne Chinas ist. Ich wünsche mir indes nichts sehnlicher, als
dass nun auch zwischen Russland und China eine Zeit friedlicher Koexistenz einträte.

Jussuf Ali, Sultan des Osmanischen Reiches

TOKIO

Hiermit gibt das Kabinett SGM des Tennos Hirohito bekannt:

Wir erklären dem feigen Volk der Franzosen hiermit den Krieg,mögen sie zugrunde gehen und
auf den Trümmern ihres Reiches ein geeintes Sinno-japanisches Reich entstehen.
Desweiteren bemitleiden wir hiermit offiziel die engstirnigkeit des Zaren und laden sowohl
den Sultan als auch die Queen zu neuen Gesprächen ein.

gez.
i.A.

Hada Yoshirimoto
Kommandant der Vereinigten Asiatischen Flotte